Ausstellung: "Begegnungen"
Gudrun Fischbach (Aquarell, Pastell und Mischtechniken)
18. Februar - 5. April 2010
Museum der Stadt Bad Berleburg
Vita von Gudrun Fischbach
Gudrun Fischbach entdeckte das Malen für sich im Winter 1997. Aus anfänglichem Interesse wurde schon bald eine große Leidenschaft. Sie belegte seitdem viele Kurse, um neue Maltechniken und Gestaltungsformen kennen zu lernen:
- bei Leni Schellenberg de Kreiy
- bei Angela Mrositzki in Urbania /Italien
- bei Liesel Haber (VHS)
- bei Aquarellschule Lutz van Berkel, Speyer
- bei Manfred Kempe
- bei Ekkehardt Hofmann
- Malreisen führten sie nach Frankreich, Griechenland und Italien.
Ihre Maltechniken sind Aquarell, Pastell und Mischtechniken u.a. mit Ei-Tempera. Ihre Motive findet sie vorwiegend in der Natur. Wichtig sind ihr, gleich ob sie gegenständlich oder abstrahiert malt, die Bildkompositionen und eine sensible Farbauswahl.
Ausstellungseröffnung
Zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, dem 18. Februar 2010, um 19.00 Uhr, sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen.
Begrüßung:
Wolfgang Völker, Vorsitzender der Wittgensteiner Kunstgesellschaft 80 e.V.
Einführung:
Ursula Heyn-Benzin
Ausstellungsdauer
18. Februar bis 5. April 2010
Museum der Stadt Bad Berleburg
Goetheplatz 3 · 57319 Bad Berleburg
Öffnungszeiten: Dienstag, Freitag, Samstag und Sonntag 15.00 bis 18.00 Uhr
Kontakt:
Rikarde Riedesel
Telefon (0 27 51) 92 32 32
Wolfgang Völker
Telefon (0 27 51) 28 86
eMail wolfgang_voelker (at) web.de
Eintritt frei!
Veranstalter
Die Ausstellung ist eine Zusammenarbeit von:
Wittgensteiner Kunstgesellschaft '80 e.V.
Stadt Bad Berleburg
Blumenmotive haben Sonnenlicht gespeichert
Ausstellung "Faszination Farbe" im Museum der Stadt Bad Berleburg
Bad Berleburg. Raus aus dem Grau: Die Bilder der Künstlerin Gudrun Fischbach sind mit ihren bunten Farben und sommerlichen Motiven der ideale Weg, um dem trüben Wintergrau zumindest für kurze Zeit zu entfliehen.
Der stellvertretende Bürgermeister Hermann Kaiser war von den Werken begeistert. "Mit den Bildern von Gudrun Fischbach kann man Lebensfreude tanken", sagte er in seiner Ansprache bei der Vernissage am Donnerstag. Die bunten Blumenmotive hätten das Sonnenlicht quasi gespeichert und würden es auf den Besucher zurückstrahlen.
Bei der Darstellung von Blumen liegt der Schwerpunkt der Ausstellung: Hortensien, Rosen, Tulpen und Krokusse sind in ihrer ganzen farbenfrohen Pracht zu bewundern. Viele der abgebildeten Pflanzen stammen aus Gudrun Fischbachs eigenem Garten. "Mein Mann fotografiert sie im Frühjahr und Sommer, damit ich auch im Winter etwas zu malen habe", berichtete die Künstlerin aus Dautphetal, die erst 1997/98 mit dem Malen begonnen hat.
In mehreren Malkursen und auf Malreisen nach Frankreich, Italien oder Griechenland erlernte sie die richtigen Maltechniken und einen Blick für das perfekte Motiv. Da verwundert es nicht, dass sich in der Ausstellung im Museum der Stadt Berleburg auch so manches Stadtmotiv aus dem Mittelmeerraum findet.
Die 67 ausgestellten Werke aus Aquarell- oder Pastellfarben besitzen Originalität und Zukunft, stellte Ursula Heyn-Benzin, die in die Ausstellung einführte, heraus. "Gudrun Fischbach besitzt die Gabe, aus dem Vielfältigen das Wesentliche, den tatsächlichen Kern der Phänomene zu erkennen", lobte sie und stellte im gleichen Atemzug die Schwierigkeiten des Malens mit Wasserfarben heraus. "Korrekturen sind bei dieser Technik so gut wie unmöglich."
Trotz all des Lobes bleibt die Künstlerin Fischbach bescheiden. "Malen ist ein schönes Hobby. Es entspannt mich. Aber ich bin von mir nicht sonderlich eingenommen", sagte sie. Ihr Dank galt Karin Schauerte, die einen großen Anteil an der Organisation der Ausstellung gehabt habe sowie Wolfgang Völker von der Wittgensteiner Kunstgesellschaft. Die musikalische Untermalung des Abends übernahmen Kira und Lea Claudi sowie Ernst Harald Schmidt am Keyboard und Konzertxylophon.
Die Ausstellung unter dem Titel "Faszination Farbe" von Gudrun Fischbach ist bis Sonntag, 4. April, im Museum der Stadt Bad Berleburg zu sehen. Öffnungszeiten sind Dienstag, Freitag, Samstag und Sonntag von 15 bis 18 Uhr, der Eintritt ist frei.
Von Rebecca Müller
Westfalenpost (WP) vom 20.02.2010
Bildquelle: WP-Foto von Rebecca Müller






















