Ausstellung: "Alltägliches nicht alltäglich"
Gabriele Landfried (Objekte, Installationen)
Ellen Sinzig (Kalligraphie)
13. Dezember 2009 - 10. Januar 2010
Museum der Stadt Bad Berleburg
Infos zur Ausstellung
Gabriele Landfried
"Gabriele Landfrieds Schaffen gilt dem Material Aluminium. Aus Alufolie gestaltet sie Objekte, Installationen und Materialbilder. Hier steht die handwerkliche Auseinandersetzung mit dem Material vor dem eigentlichen schöpferischen Prozess. Die Folie wird in langwierigen Arbeitsschritten gefaltet, geflochten und verdrillt, um dann zu Materialbildern komponiert zu werden, die Licht und Schatten zu Raum und Fläche werden lassen. Daneben stehen Objekte, die durch die verfremdende Wirkung des Materials gesellschaftliche Normen und Werte wie etwa die Rolle der Frau oder die Bedeutung der Familie in der postglobalen Welt neu befragen."
Dr. Monika Willer
(Kulturredakteurin der Westfalenpost Hagen)
Ellen Sinzig
"Die Künstler bedienen sich der Zeichnung, um feinste Regungen und Schwingungen der Seele zu beschreiben". Diese Charakterisierung gab der Franzose Henri Matisse, und sie kann auch für Ellen Sinzigs gegenstandslose und chiffrierte Handzeichnungen gelten: schreibend und zeichnend oder zeichnend schreibend überträgt die Feder mit Tusche oder der Stift die spontanen Bewegungen ihrer Hand auf weißes Papier. In der Niederschrift bekundet die äußere Bewegung die innere. Das wird ablesbar an den lyrischen, rhythmischen Notationen aus Linien. Diesen Blättern mit lockerer, leichter Linienführung stehen in der Ausstellung dynamische Papierarbeiten gegenüber, die, angeregt durch chinesische Kalligraphie, mit breitem Pinsel und schwarzer Tusche aus der Geste gewonnene abstrakte Zeichen festhalten. "Zwischen beiden Temperamenten gibt es Wechselbeziehungen, auch Verwandtschaft".
Elke Gennrich
(Autorin und freie Mitarbeiterin an der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland und am Kunst Museum Bonn)
Ausstellungseröffnung
Zur Ausstellungseröffnung am Sonntag, dem 13. Dezember 2009, um 12.00 Uhr, sind Sie und Ihre Freunde herzlich eingeladen.
Grußwort:
Bernd Fuhrmann
Bürgermeister der Stadt Bad Berleburg
Einführung:
Dr. Monika Willer
Kulturredakteuerin der Westfalenpost Hagen
Ausstellungsdauer
13. Dezember 2009 bis 10. Januar 2010
Museum der Stadt Bad Berleburg
Goetheplatz 3 · 57319 Bad Berleburg
Öffnungszeiten: Dienstag, Freitag, Samstag und Sonntag 15.00 bis 18.00 Uhr
Kontakt:
Rikarde Riedesel
Telefon (0 27 51) 92 32 32
eMail r.riedesel (at) bad-berleburg.de
Eintritt frei!
Download "Einladung"
|
131 K |







