Ein Kunst-Geschenk zum Stadtjubiläum
Bad Berleburg. (hal) Die Vorsitzende des Kunstvereins Humlebaek, Kis Bonde, hat den Weg nach Bad Berleburg nicht mit leeren Händen angetreten. IKH Prinzessin Benedikte konnte sich auf der Vernissage am Donnerstagabend im Museum der Stadt über ein Präsent freuen. Bis zum 4. Mai sind dort Kollagen, Bilder und Skulpturen von 20 Dänen zu bewundern - ein Querschnitt künstlerischen Schaffens aus Fredensborg.
Der Titel der Ausstellung "Kunst verbindet", bzw. auf Dänisch "Kunst knytter sammen", ist gut gewählt. Das hob auch Berleburgs stellv. Bürgermeister Hermann Kaiser in seiner Begrüßung hervor. Farben und Formen sprechen eine internationale Sprache - auch über eine Distanz von 700 Kilometern. Die Künstlerinnen und Künstler hätten mit ihren Werken der Stadt Bad Berleburg zum 750. Geburtstag das größte Geschenk bereitet, freute sich Hermann Kaiser.
Wolfgang Völker, Vorsitzender der Wittgensteiner Kunstgesellschaft, die die Austellung gemeinsam mit dem Fredensborgring, dem Berleburg Klubben und mit dem Kunstverein Humlebaek auf die Beine gestellt hat, sprach von einem Ausdruck lebendiger Freundschaft und erinnerte auch an den Beginn der Partnerschaft, die mit der Vermählung von Prinzessin Benedikte und Prinz Richard vor genau 40 Jahren ihren Anfang nahm. Offiziell bestehe die Verbindung seit 37 Jahren, betonte Wolfgang Völker, der von Kis Bonde mit einer Flasche Bernsteinschnaps bedacht wurde.
Wie gut es der 40-köpfigen Besuchergruppe in Berleburg gefällt, betonte Bjarne Wegner, der eine Rede von Kis Bonde vortrug. "Es scheint ein unvergesslicher Aufenthalt zu werden", so der stellv. Vorsitzende des Berleburg Klubben. Das könnte auch am Rahmenprogramm liegen, das die Berleburger Organisatoren ausgearbeitet haben. Neben Drehkoite, Schieferschaubergwerk und Schloss Berleburg gehört der WaldSkulpturenWeg zu den Höhepunkten.
Reichlich Applaus ernteten am Donnerstag nicht nur die Künstlerinnen und Künstler aus Fredensborg. Mit der Verpflichtung der Swing-Combo der Musikschule unter Leitung Jerome Hindmon sorgten die Macher der Veranstaltung für einen schwungvollen Auftakt der Ausstellung, die bis zum 4. Mai zahlreiche Besucher verdient hat.
Westfalenpost (WP) vom 04.04.2008
Bildquelle: WP-Foto von Heiner Lenze







