Das "Raumländer Kunstforum"
lockte zahlreiche Besucher an
und faszinierte sie mit der Kreativität der Künstler
Raumland steckt voller Talente
Raumland. (ab) Fasziniert davon, wie viel Kreativität und Talent in den Raumländern steckt, waren die Besucher des Raumländer Kunstforums am vergangenen Wochenende.
An zwei Tagen präsentierten sich die Raumländer mit ihren unterschiedlichsten Werken und verwandelten die Sporthalle in eine große Kunstsammlung. "Wir sind an einem Ort der Kommunikation. Mit den Kunstwerken wird in verschiedenen Facetten miteinander gesprochen. Man kann so verschiedene Dinge ausdrücken", sagte Wolfgang Grund, Vorsitzender des ausrichtenden Vereins Rumilingene bei der Eröffnung vor rund 120 Besuchern.
Jeder Raumländer habe verschiedene Stärken und Fähigkeiten - unter anderem auch als kreativer und musischer Mensch - die beim Kunstforum zum Ausdruck kommen. Sein besonderer Dank ging an den Schirmherrn Professor Otto Schmethüsen und Jutta Plaschke, die mit ihren monatelangen Vorbereitungen das Kunstforum erst ermöglicht hatte. "Wir sind stolz, dass Kunst und Kultur mit unserem neuen Forum gewürdigt werden und den Stellenwert bekommen, den sie eigentlich verdienen", sagte Pfarrer Dr. Dirk Spornhauer. Die Talente und Fähigkeiten der Menschen würden manchmal im Verborgenen bleiben, mit der Ausstellung würden sie aber in den Dienst der dörflichen Gemeinschaft gestellt. "Viele Menschen für die Zusammenarbeit dieses Projektes zu gewinnen, ist die eigentliche Leistung. Wir sind stolz auf die Künstler in unseren Reihen und haben gezeigt, wozu wir in der Lage sind", betonte Spornhauer.
Professor Schmethüsen freute sich besonders, dass er als "Zugelöfener" die Schirmherrschaft des Kunstforums übernehmen durfte. Das Forum sei eine Wegmarke und gerade in der Zeit der Orientierungslosigkeit von großer Bedeutung. Zusätzlich betonte er, dass die Kunst die kulturelle Fähigkeit jedes Menschen sei und nicht nur der Elite vorbehalten sei. In Raumland sei trotz der unterschiedlichen Ausarbeitungen der Exponate eine Gemeinsamkeit zu spüren: "Die Liebe der Menschen zu den Werken, die sie geschaffen haben."
Nach der Eröffnung strömten die Besucher durch die Halle und staunten über die Vielfalt. Über 20 Künstlerinnen und Künstler stellten Werke aus. Die Bandbreite reichte von Ölgemälden, über Kerzen- und Glasmalerei, Stickarbeiten, Plüschbären, Glückwunschkarten bis zu Holzarbeiten und Schieferbilder. Jüngster Künstler war übrigens der 1993 geborene Markus Lauber, der seine Origami-Falttechnik präsentierte. So wie er freuten sich alle Künstler, dass sie sich mit ihren Meisterstücken vor einem größeren Publikum präsentieren konnten und für ihre Arbeiten viel Lob erhielten.
Von Alexander Belz
Weitere Informationen über den Jubiläumsverein "Rumilingene - 1200 Jahre Raumland"
finden Sie im Internet unter:
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Westfälische Rundschau (WR) vom 03.11.2008
Bildquelle: WR-Foto (1) von Alexander Belz (ab)








